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    <updated>2008-07-24T02:27:15Z</updated>
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        <published>2008-07-17T12:50:23Z</published>
        <updated>2008-07-24T02:27:15Z</updated>
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                <strong>Capebreaker</strong><br />
<br />
Jede Woche wird <strong>doerck </strong>(verheiratet, Tabletopper, ein Kind, Taschengeldbezieher, Comic-Leser, geek) einen Comic vorstellen, der nichts mit dem gängigen Superheldengenre zu tun hat.<br />
Warum, erklärt sich fast von selbst:<br />
- mittlerweile blickt man in verschiedenen US-Serien/Verlagen überhaupt nicht mehr durch ohne alles gelesen zu haben; manche Storylines gehen sogar über 3 Jahre und sind immer noch nicht abgeschlossen<br />
- jeder zweite Superheld stirbt (zumindest meistens) einen heroischen Tod, nur um danach mit einer neuen Serie oder Konzept wieder aufzuerstehen, auch wenn’s mal 20 Jahre geht (hallo Barry!)<br />
- durch bestimmte Richtlinien größere Verlage, dürfen einfach bestimmte Sachen nicht gesagt oder dargestellt werden; hier findet die Bevormundung schon vor dem Kauf statt<br />
<br />
Diese Liste könnte zwar noch länger werden, aber man sieht schon recht deutlich, warum man sich in anderen Gefilden schon mal umschauen könnte.<br />
Aus diesem Grund, existiert diese Kolumne und soll anderen verzweifelten, Haare raufenden Lesern die Möglichkeit bescheren, die Serie nicht solange kaufen zu müssen, bis ein Typ im Krokodilskostüm auftaucht. Sondern dann abzuspringen, wenn man genug hat und gleichzeitig einen Ersatz bekommt.<br />
Es sei noch gesagt, dass der Autor, nie alle bisher erschienenen Ausgaben gelesen hat (siehe Taschengeldbezieher), sondern meistens einen oder mehrere Bände, der aber so gut war, dass man dafür ein Cape opfern könnte.<br />
<br />
Diese Woche <strong>Bleach Band 1:</strong><br />
<br />
In Bleach geht es um einen Schüler mit orange-farbigen Haaren namens Ichigo, der schon seit Kindheit tote Menschen sieht (Bruce Willis kommt nicht drin vor). Als dann eines Tages ein Mädchen zu ihm durch die Wand in die Wohnung fliegt, ändert dies dann doch seinen bisherigen Tagesablauf. Das Mädchen heißt Rukia und ist ein Shinigami, ein Todesgott. Sie jagt sogenannte Hollows, dass sind Geister, von Menschen, die noch auf der Erde verweilen und einfach Leute killen wollen. Leider reagiert Ichigo anfällig auf solche Sachen und wird in die Geschehnisse mit rein gezogen, da Rukia bei diesem Kampf schwer verletzt wird und ihre Kraft an Ichigo übergibt. Die Kraft eines Shinigami spiegelt sich unter anderem in der Größe der tragenden Waffe wieder. Während Rukia mit einem kleinen Schwert kämpft, hat Ichigo ein 5m langes Schwert fortan auf dem Rücken. Zu guter letzt besucht Rukia nun auch die Schule und zieht bei ihm zu Hause im Wandschrank ein.<br />
<br />
<strong>FAZIT:</strong><br />
Der erste Band macht Lust auf mehr und wechselt schön zwischen Klamauk und starken Actionsequenzen hin und her. Bin schon gespannt auf den zweiten Band der Serie.<br />
<br />
Ersatz für Superhelden: 4 von 8<br />
 
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        <published>2008-07-17T12:47:26Z</published>
        <updated>2008-07-18T17:55:10Z</updated>
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                <strong>ZITAT DES TAGES</strong><br />
<br />
<blockquote>Kinners, ich will kein Hordes und auch keine Crossovers!</blockquote><br />
(Geschrieben in einer Mail von Captn Wiegi um die Einführung weiterer TT-Spiele zu unterbinden) 
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        <published>2008-07-01T10:57:23Z</published>
        <updated>2008-07-01T13:38:20Z</updated>
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                Eigentlich wollte ich meinen Blog mit etwas lustigem beginnen. Aber wie es auch sonst im Leben abläuft kommt es erstens immer anders und zweitens als man denkt. Ich hatte mir bis heute noch nicht die Geschichte zurechtgelegt, mit der ich diesen Blog eröffnen wollte. Es sollte aber etwas kurzweiliges, nettes und evtl. sogar was amüsantes werden. Eine kurze Einführung warum ich überhaupt hier etwas schreibe, was ich so mag und meine Gedanken, mit denen ich mich beschäftige.<br />
Dies und alles andere ist aber in den Hintergrund gerückt, nachdem ich mit tiefstem Bedauern und einer Träne unter den Augen folgenden Text gelesen habe:<br />
<br />
<strong>Michael Turner has died after a long battle with cancer. He was 37 and passed away Friday night at 10:42 Pacific Time at Santa Monica Hospital in Calfiornia.</strong><br />
	 <br />
Für diejenigen denen der Name nicht geläufig ist, möchte ich gerne diesen Mann vorstellen, obwohl ich nichts wirklich über ihn weiß oder ihn jemals getroffen habe.<br />
<br />
Michael Turner war für mich immer einer der besten Comiczeichner, die es je gab. Er zeichnete unter anderem Witchblade, Fathom, diverse Cover für Marvel und DC und brachte mit Jeph Loeb Supergirl ins normale DC Universum zurück. Mit ihm habe die Anfangszeit meiner Comics erlebt, über die Jahre war er auch immer mal wieder da (er war noch nie der schnellste Zeichner), nur in die Zukunft werde ich wohl alleine gehen müssen.<br />
Falls er sich mal entschlossen hätte, Kakteen oder ne Waschmaschine zu zeichnen, wäre ich der Erste, der es ohne mit der Wimper zu zucken gekauft hätte. Man mag zwar über ihn sagen, dass irgendwie alle Männer und Frauen gleich ausgesehen haben und sich nur die Haarfarbe änderte, aber mir war das egal. Er zeichnete so wie ich es auch gerne gekonnt hätte: bildhübsche Frauen, die in jeder Lebenslage gut aussahen.<br />
<br />
Bitte nehmt euch, nachdem ihr das gelesen habt, eine Minute Auszeit aus eurem Job oder was ihr gerade macht und denkt über das Leben nach und wie kurz es doch manchmal sein kann.<br />
 
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