Capebreaker

Jede Woche wird doerck (verheiratet, Tabletopper, ein Kind, Taschengeldbezieher, Comic-Leser, geek) einen Comic vorstellen, der nichts mit dem gängigen Superheldengenre zu tun hat.
Warum, erklärt sich fast von selbst:
- mittlerweile blickt man in verschiedenen US-Serien/Verlagen überhaupt nicht mehr durch ohne alles gelesen zu haben; manche Storylines gehen sogar über 3 Jahre und sind immer noch nicht abgeschlossen
- jeder zweite Superheld stirbt (zumindest meistens) einen heroischen Tod, nur um danach mit einer neuen Serie oder Konzept wieder aufzuerstehen, auch wenn’s mal 20 Jahre geht (hallo Barry!)
- durch bestimmte Richtlinien größere Verlage, dürfen einfach bestimmte Sachen nicht gesagt oder dargestellt werden; hier findet die Bevormundung schon vor dem Kauf statt

Diese Liste könnte zwar noch länger werden, aber man sieht schon recht deutlich, warum man sich in anderen Gefilden schon mal umschauen könnte.
Aus diesem Grund, existiert diese Kolumne und soll anderen verzweifelten, Haare raufenden Lesern die Möglichkeit bescheren, die Serie nicht solange kaufen zu müssen, bis ein Typ im Krokodilskostüm auftaucht. Sondern dann abzuspringen, wenn man genug hat und gleichzeitig einen Ersatz bekommt.
Es sei noch gesagt, dass der Autor, nie alle bisher erschienenen Ausgaben gelesen hat (siehe Taschengeldbezieher), sondern meistens einen oder mehrere Bände, der aber so gut war, dass man dafür ein Cape opfern könnte.

Diese Woche Bleach Band 1:

In Bleach geht es um einen Schüler mit orange-farbigen Haaren namens Ichigo, der schon seit Kindheit tote Menschen sieht (Bruce Willis kommt nicht drin vor). Als dann eines Tages ein Mädchen zu ihm durch die Wand in die Wohnung fliegt, ändert dies dann doch seinen bisherigen Tagesablauf. Das Mädchen heißt Rukia und ist ein Shinigami, ein Todesgott. Sie jagt sogenannte Hollows, dass sind Geister, von Menschen, die noch auf der Erde verweilen und einfach Leute killen wollen. Leider reagiert Ichigo anfällig auf solche Sachen und wird in die Geschehnisse mit rein gezogen, da Rukia bei diesem Kampf schwer verletzt wird und ihre Kraft an Ichigo übergibt. Die Kraft eines Shinigami spiegelt sich unter anderem in der Größe der tragenden Waffe wieder. Während Rukia mit einem kleinen Schwert kämpft, hat Ichigo ein 5m langes Schwert fortan auf dem Rücken. Zu guter letzt besucht Rukia nun auch die Schule und zieht bei ihm zu Hause im Wandschrank ein.

FAZIT:
Der erste Band macht Lust auf mehr und wechselt schön zwischen Klamauk und starken Actionsequenzen hin und her. Bin schon gespannt auf den zweiten Band der Serie.

Ersatz für Superhelden: 4 von 8

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Kommentare

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  1. Stephan schreibt:

    Also wie man Comics ohne Capes lesen kann verstehe ich ja sowieso nicht... Und wenn ich dann diese Beschreibung lese, kommt es mir vor, als würde da auch bald ein Krokodilskostüm mitspielen, auch wenn das vielleicht ein Geist trägt...

  2. flow1800 schreibt:

    n0k8Ag iuguig giguigi guiguigugiu gugiugiuig guiguigiu

  3. flow1800 schreibt:

    bdBL5q iuguig giguigi guiguigugiu gugiugiuig guiguigiu


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